Honig aus der Imkerei Misburg

Honig aus der Imkerei Misburg
Mein Honigangebot beschränkt sich auf Frühtrachthonig (Eingetragen von April bis Ende Mai , teilweise auch als Rapshonig), und Sommertrachthonig (Eingetragen von Ende Mai bis im August).  Meinen Honig sortiere ich nach Standorten der Bienen und nach Erntedatum. Eine standortübergreifende oder eine Mischung mit Fremdhonigen erfolgt bei mir nicht.

Von der Frühtracht gibt es Rapshonig, den meine Bienen in der Nähe von Sehnde eingetragen haben, und Mischhonig, den die in meinem Garten „stationierten“ Bienen gesammelt haben.  Letzterer dürfte 2019 insbesondere durch die Obstbaum- und Kastanienblüte geprägt worden sein, die Akazienblüte kam in diesem Jahr viel später als 2018. Insgesamt fällt die Frühtracht witterungsbedingt aber deutlich schwächer aus als in 2018.  Erste Schätzungen gehen von einem Einbruch um 60 % aus.

Von den gleichen Standorten wird es auch Sommertracht geben, die wir im Juli und evtl. auch August schleudern werden. Wir gehen davon aus, die Bienen, die wir auswärts am Rapsfeld  platziert hatten, dort belassen zu können. Der Raps ist inzwischen verblüht, der Bauer hatte aber in der Nähe eine Grünbrache mit einer Wildblumenmischung eingesät und so eine attraktive Nektarquelle geschaffen. Für den Geschmack dürften unterschiedlichste Blüten  eine Rolle gespielt haben ( u.a. Rotklee und Phacelia ).  In Misburg wird nach meinem Eindruck der Geschmack des Blütenhonigs mit dem Zeitverlauf zunehmend  überlagert durch den höheren Anteil an Blatthonig.

Entsprechend ausgezeichnete Sortenhonige habe ich bisher nicht im Programm, weil dies die Einrichtung eines auswärtigen Bienenstandorts (Wanderimkerei) und eine kostspielige Honiganalyse erfordert.

Flüssige und feste Honige: Eine Frage der Qualität ?
Bei der Honigernte ist Honig grundsätzlich flüssig, sonst ließe er sich auch nicht schleudern. Danach setzt früher oder später ein Kristallisationsprozess ein, der in der Regel dafür sorgt, dass Honig fester wird und teilweise eine sehr feste Konsistenz hat. Das hat ebenso wenig eine Bedeutung für die Qualität wie Ausblühungen, zu denen es gelegentlich kommt. Gleiches gilt für eine leicht kristalline Struktur des Honigs, wenn man mitunter kleinere Kristalle auf der Zunge spürt. Der Imker versucht zwar die Konsistenz durch Rühren des Honigs zu steuern, dies gelingt aber nicht immer, weil sich  der Kristallisationsprozess  nach der Abfüllung mitunter im Glas fortsetzt. Wenn der Honig einmal zu hart wird, kann er durch leichtes (!) Erwärmen z.B. im Wasserbad wieder geschmeidig gemacht werden. Die Temperatur sollte 40 Grad nicht übersteigen, weil sonst viele der Inhaltsstoffe auf der Stecke bleiben und nur noch Zuckersirup mit Honiggeschmack  übrig bleibt.

Honiggläser
Ich vertreibe meinen Honig nur in den vom Deutschen Imkerbund (DIB) lizensierten Gläsern und Etiketten, die – einer Symbiose gleich – nur zusammen verwendet werden dürfen. Damit unterwerfe ich mich freiwillig den im Vergleich zur Honigverordnung höheren Qualitätsanforderungen, die auch durch entsprechende Prüfungen begleitet werden. Pfand  berechne ich für meine Gläser zwar nicht, nehme diese aber – wie andere Imker auch – gern wieder zurück. Ein Glas kostet rd. 45 Cent, abgesehen davon handelt es sich um einen Rohstoff. Die Etiketten lassen sich in einem warmen Wasserbad mit Spülmittel und etwas Geduld leicht lösen, jedenfalls so lange die Gläser noch nicht in einem Geschirrspüler waren.

Honigverkostung
Wenn ich meinen Honig auf lokalen Märkten zum Verkauf anbiete ist es für mich selbstverständlch, eine vorherige Verkostung zu ermöglichen. Abgesehen von einem typischen Honiggeschmack, der bei den meisten Honigen festzustellen ist,  variert der Geschmack der Honige in Abhängigkeit  vom Standort, Zeitpunkte der Ernte und zudem Jahr zu Jahr z.T. sehr deutlich. Hinzu kommt, dass die Geschmäcker der Menschen nun einmal sehr verschieden sind. Machen Sie  von diesem Angebot also Gebrauch!

Honigverkauf
Meinen Honig verkaufe ich nur direkt auf lokalen Märkten ( Terminankündigungen finden Sie unter „Terminen“ ) und – nach Terminabsprache – auch an der Haustür. Bequemer ist es, wenn Sie unseren Garteneingang im Efeuhof nutzen. Gegenüber vom Efeuhof 14 können Sie direkt vor unserem Caport parken, durch unseren Garten gehen und kommen dann – an den Bienen vorbei – zu unserem Wohnhaus.

(Fest-)Preise:

500 g:    5,50 €
250 g:    3,50 €

Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie mir gerne eine kurze E-Mail oder rufen Sie mich an. Sonst laufen Sie Gefahr niemanden anzutreffen oder dass kein Honig mehr verfügbar ist.

Grundsätzlich würde ich immer empfehlen, den Honig von regionalen Imkern zu kaufen. Neben den Vorgaben vom Deutschen Imkerbund gibt es auch weitere Qualitätsmerkmale an denen Sie sich orientieren können. Auf der folgenden Seite habe ich ein paar Informationen zusammengefasst, die Sie beim Honigkauf im Supermarkt bedenken sollten. Ich empfehle auch immer, den Honig vorher zu probieren. Abgesehen von einem typischen Grundgeschmack, den jeder Honig hat, variiert der Gesamtgeschmack in Abhängigkeit vom Standort, dem Trachtangebot und dem Bienenvolk teilweise sehr stark. Deshalb biete ich grundsätzlich eine vorherige Honigverkostung an.