Honigverkauf

Honig aus der Imkerei Misburg

Mein Honigangebot beschränkt sich auf Frühtrachthonig (Eingetragen von April bis Ende Mai , teilweise auch als Rapshonig), und Sommertrachthonig (Eingetragen von Ende Mai bis im August).

Von der Frühtracht gibt es Rapshonig, den meine Bienen in der Nähe von Sehnde eingetragen haben, und Mischhonig, den die in meinem Garten „stationierten“ Bienen gesammelt haben.  Letzterer dürfte insbesondere durch die Obstbaum-, Akazien- und Kastanienblüte geprägt worden sein.

Von den gleichen Standorten gibt es auch Sommertracht, die wir am 9. und 18. Juli und am 21.August geschleudert haben. Bei den Bienen, die wir auswärts am früheren Standort im Rapsfeld  belassen konnten, fällt der Honig noch relativ hell aus.  Der Raps war natürlich verblüht, der Bauer hatte aber in der Nähe eine Grünbrache mit einer Wildblumenmischung eingesät und so eine attraktive Nektarquelle geschaffen. Für den Geschmack dürften unterschiedlichste Blüten  eine Rolle gespielt haben ( u.a. Rotklee und Phacelia ).  In Misburg wird nach meinem Eindruck der Geschmack des Blütenhonigs mit dem Zeitverlauf zunehmend  überlagert durch den höheren Anteil an Blatthonig, was gerade bei dem am 21.8. geernteten Resthonig  deutlich wird. Der Honig ist dunkelbraun, ( nur ) farblich ähnlich wie Rübensaft. Geschmacklich fällt die gesamte Sommertracht je nach Standort und Erntedatum sehr unterschiedlich aus, zeigt aber eine große Geschmackstiefe und ist auf jeden Fall sehr interessant und reizvoll.

Entsprechend ausgezeichnete Sortenhonige habe ich bisher nicht im Programm, weil dies die Einrichtung eines auswärtigen Bienenstandorts (Wanderimkerei) und eine kostspielige Honiganalyse erfordert.

Flüssige und feste Honige: Eine Frage der Qualität ?
Bei der Honigernte ist Honig grundsätzlich flüssig, sonst ließe er sich auch nicht schleudern. Danach setzt früher oder später ein Kristallisationsprozess ein, der in der Regel dafür sorgt, dass Honig fester wird und teilweise eine sehr feste Konsistenz hat. Das hat ebenso wenig eine Bedeutung für die Qualität wie Ausblühungen, zu denen es gelegentlich kommt. Gleiches gilt für eine leicht kristalline Struktur des Honigs, wenn man mitunter kleinere Kristalle auf der Zunge spürt. Der Imker versucht zwar die Konsistenz durch Rühren des Honigs zu steuern, dies gelingt aber nicht immer. Wenn der Honig einmal zu hart wird, kann er durch leichtes (!) Erwärmen z.B. im Wasserbad wieder geschmeidig gemacht werden. Die Temperatur sollte 40 Grad nicht übersteigen, weil sonst viele der Inhaltsstoffe auf der Stecke bleiben und nur noch Zuckersirup mit Honiggeschmack  übrig bleibt.

Honiggläser
Ich vertreibe meinen Honig nur in den vom Deutschen Imkerbund (DIB) lizensierten Gläsern und Etiketten, die – einer Symbiose gleich – nur zusammen verwendet werden dürfen. Damit unterwerfe ich mich freiwillig den im Vergleich zur Honigverordnung höheren Qualitätsanforderungen, die auch durch entsprechende Prüfungen begleitet werden. Pfand  berechne ich für meine Gläser zwar nicht, nehme diese aber – wie andere Imker auch – gern wieder zurück. Ein Glas kostet rd. 45 Cent, abgesehen davon handelt es sich um einen Rohstoff. Die Etiketten lassen sich in einem Wasserbad mit etwas Geduld leicht lösen, jedenfalls so lange die Gläser noch nicht in einem Geschirrspüler waren.

Honigverkauf
Meinen Honig verkaufe ich nur direkt auf lokalen Märkten und – nach Terminabsprache – auch an der Haustür.

(Fest-)Preise:

500 g:    5,50 €
250 g:    3,50 €

Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie mir gerne eine kurze E-Mail oder rufen Sie mich an. Sonst laufen Sie Gefahr niemanden anzutreffen oder dass  kein Honig mehr verfügbar ist.

Grundsätzlich würde ich immer empfehlen, den Honig von regionalen Imkern zu kaufen. Neben den Vorgaben vom Deutschen Imkerbund gibt es auch weitere Qualitätsmerkmale an denen Sie sich orientieren können. Auf der folgenden Seite habe ich ein paar Informationen zusammengefasst, die Sie beim Honigkauf im Supermarkt bedenken sollten.